Gastronomiebetrieb hat Bio-Siegel erhalten
Im „La Dolce Vita“ sollen künftig überwiegend biozertifzierte Produkte verwendet werden. Vom ökologischen Anbauverband „Bioland“ wurde ihnen bereits jetzt das Bio-Siegel in Silber verliehen. Dieser Status zeichnet Gastronomiebetriebe aus, die einen Bio-Anteil von bis zu 90 Prozent erreicht haben.
So kommt das Fleisch, das als Hackmasse in der Lasagne verarbeitet wird oder in Streifenform auf den Pizzen landet, vom Auerochsen aus Weidehaltung. Die Tiere leben das ganze Jahr über draußen in Herden am Rande des Nationalparks Unteres Odertal und ernähren sich allein von dem, was auf den Flächen wächst.
„Sie werden stressfrei ohne Tiertransporte direkt auf der Weide erlegt und dann in einem kleinen familiären Schlachtbetrieb weiterverarbeitet“, erklärt Heike Canbulat. Vakuumverpackt kommt das Fleisch in Neubrandenburg an. „Es ist vom Preis her zwar teurer als Fleisch, das aus der Massentierhaltung stammt, schmeckt aber deutlich besser“, weiß Mehmet Rasit Canbulat.